UBA gibt Stellungnahme zu Fracking ab

Umwelt Bundesamt verschärft Anforderungen an Fracking

Letzte Woche hat das das Umweltbundesamt (UBA) eine Einschätzung über die Förderung von unkonventionellem Erdgas in Deutschland veröffentlicht. Nach einer Darstellung der Risiken der Technologie und der aktuellen Rechtslage in Deutschland sowie unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus den USA werden hierin Mindestanforderungen zum Schutz von Mensch und Umwelt bei einer möglichen zukünftigen Förderung von unkonventionellem Erdgas aufgestellt. Kernpunkte dieses Katalogs sind Forderungen nach einem Verbot des Frackings in sensiblen Gebieten sowie die Anordnung umfassender obligatorischer Umweltverträglichkeitsprüfungen im Genehmigungsverfahren für Anlagen zur Förderung von unkonventionellem Erdgas. Zudem wird die Notwendigkeit der weiteren Erforschung potentieller Auswirkungen des Frackings auf Grund- und Trinkwasservorkommen betont. Die Stellungnahme findet sich hier.

Einen Sinneswandel hat es offensichtlich auch bei Bundesumweltminister Röttgen gegeben. Nachdem er in den letzten eineinhalb Jahren die öffentliche Diskussion scheute, hat er am Sonntag überraschend angekündigt, die umstrittene Fracking-Methode durch eine ausführliche Studie untersuchen zu lassen. Damit folgt er Forderungen, die die Grüne Bundestagsfraktion schon vor der Sommerpause in einem Antrag eingebracht hat, der das beinhaltet, was der Bundesumweltminister jetzt fordert.

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