Erdbeben im Landkreis Verden möglicherweise von Erdgasbohrung verursacht

Neulich, abends um halb Neun

Am Donnerstag, den 22. November 2012 um 20:38 Uhr wackelten in Langwedel im Landkreis Vörden die Wände. Ein Erdbeben der Stärke 2,8. Der NDR berichtete. Die Feuerwehr vermutet eine geplatzte Gasleitung, die Bewohner führen das Beben allerdings auf Gasbohrungen zurück, die in der Region intensiv betrieben werden. Diese Vermutung wird durch Untersuchungen des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ Potsdam) bestärkt, das das Beben in einer Tiefe zwischen 3 und 15 Km ortete. So tief liegen keine Gasleitungen, dort gibt es allerdings mehrere Gasbohrungen und eine langjährige und bislang hauptsächlich konventionell betriebene Gasförderung. Die daran beteiligten Unternehmen haben sich bislang noch nicht dazu geäußert.

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