Feststellung von oberflächennahen Bodenverunreinigungen durch Quecksilber

Erst Söhlingen, jetzt Hemsbünde.

Schon wieder wurden Umweltschäden durch Gasförderung bekannt. Quecksilber war auf dem Erdgasförderplatz Hemsbünde Z1 ausgetreten und kontaminierter Boden musste ausgetauscht werden.  Nach Feststellung von oberflächennahen Bodenverunreinigungen durch Quecksilber hat RWE Dea mit Sanierungarbeiten auf dem Erdgasförderplatz Hemsbünde Z1 begonnen. Ursächlich für die Verunreinigungen sind Reinigungsarbeiten an Wärmetauschern, die ein von RWE Dea beauftragtes Spezial-Unternehmen schwerpunktmäßig im vierten Quartal des vergangenen Jahres durchgeführt hatte. Diese Reinigungsarbeiten an bestimmten nicht mehr benötigten Anlagenteilen sind notwendig, um bei der Erdgaspoduktion mitgeförderte natürlich vorkommende Stoffe wie Quecksilber zu entfernen und diese fachgerecht zu entsorgen.

Da nach Beendigung der Arbeiten durch das Spezial-Unternehmen Verunreinigungen auf dem Betriebsplatz festgestellt wurden, hat RWE Dea Bodenproben entnommen und analysiert. Diese ergaben eine lokal begrenzte oberflächennahe Verunreinigung des Bodens mit Quecksilber am Rand der asphaltierten Arbeitsfläche.

Nach Feststellung des Sachverhaltes hat RWE Dea die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), informiert. Diese hat in Abstimmung mit dem Landkreis Rotenburg/Wümme als untere Wasser- und Bodenschutzbehörde die Ermittlung der Ursachen aufgenommen und überwacht die Sanierungsarbeiten. Als Sofortmaßnahme wurde der Boden in dem betroffenen Gebiet ausgehoben und weitere Proben entnommen, die derzeit analysiert werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Sobald die Analyse der erneuten Bodenproben abgeschlossen ist, erarbeitet RWE Dea in Abstimmung mit dem LBEG und dem Landkreis Rotenburg/Wümme ein Sanierungskonzept, das unmittelbar umgesetzt wird.

Quelle: RWE

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