Benutzt Exxon untaugliche Rohre?

In Söhlingen im Kreis Rotenburg/Wümme fördert die Firma Exxon Erdgas. Obwohl Exxon-Sprecher Norbert Stahlhut behauptete, seine Firma würde dieses "störungsfrei" tun, traten dort jahrelang giftige Chemikalien aus. Zwar hat Exxon den verseuchten Boden ausgetauscht, aber anscheinend zu spät. Jetzt stellt sich heraus, dass es bereits gesundheitliche Belastungen der dort lebenden Bevölkerung gibt.

Noch ist unklar, über welche Wege diese Belastungen die Bevölkerung erreichten. Das Landesbergamt vermutet, dass Exxon ungeeignete Rohre für den Transport der Chemikalien benutzt hatte. Die Kreiszeitung zitiert Abteilungsleiter Klaus Söntkerath, der eifrig Aufgaben an andere Behörden (Gesundheitsamt) verteilt. Jetzt, wo das Kind im Brunnen gefallen ist, bleibt ihm wohl auch nichts anderes übrig. Aber lernt das Bergamt daraus? Entwickelt es Strategien, so etwas in Zukunft zu vermeiden? Setzt es bestehenden Förderungen aus, bis der Fehler eindeutig erkannt und behoben ist? Wird es seinen eigenen Aufgaben gerecht, oder verteilt es lediglich welche an andere?

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